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Verkehrsrecht

Unfallregulierung und Ordnungswidrigkeiten

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Verkehrsunfall, Versicherungsproblematik & Co.

Nach einem Verkehrsunfall kann es zu vielgearteten Streitigkeiten kommen. Entgegenstehende Aussagen bei der Polizei zum Unfallhergang, unterschiedlich Auffassungen bei der Schadenhöhe zwischen Versicherung und Gutachter oder Verschuldensquoten - wir stehen Ihnen nach einem Vekehrsunfall unterstützend zur Seite.

Im Folgenden möchten wir Ihnen nachstehend einige praxisrelevante Fallgestaltungen im Bereich "Verkehrsrecht" aufzeigen:

Medizinisch psychologische Untersuchung

Anordnung nicht immer rechtens

Eine MPU kann nur angeordnet werden, wenn Tatsachen vorliegen, die Ihre Fahreignung in Frage stellen. Dies kann zum einen bei körperlichen oder seelischen Defiziten vorliegen, zum anderen bei Verfehlungen mit Suchtmitteln (Alkohol, Drogen, etc.) im Straßenverkehr, aber auch bei wiederholtem Fehlverhalten im Straßenverkehr (z.B. Nötigung). Neben deutlichen und unantastbaren Richtlinien einer MPU-Anordnung, gibt es doch Grenzfälle, welche der Behörde sog. Ermessensspielräume für die Anordnung einer MPU belassen. Nutzen Sie hier die Möglichkeit, sich frühzeitig eingehend beraten zu lassen!

Kostentragung

bei unverschuldeten Unfällen

Auch bei einfachsten Sachlagen ist die Einschaltung eines Anwaltes erforderlich und entsprechend der Gegener auch zur Kostentragung verpflichtet. Gerade die immer unüberschaubarere Entwicklung der Schadenspositionen und der Rechtsprechung zu Mietwagenkosten, Stundenverrechnungssätzen und ähnliche macht die Beaufragung von Rechtsanwälten nach einem Urteil des OLG Frankfurt unabdingbar (OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 2.12.2014 – 22 U 171/13). Sollte die Schuld daher unstreitig bei Gegner liegen, besteht bei der Beauftragung des unserer Kanzlei kein Kostenrisiko für Sie, da die gegnerische Haftpflichtversicherung unsere Kosten tragen muss.

Verweis auf "nicht markengebundene Fachwerkstatt"

häufiger Hinweis der Versicherer ist nicht immer korrekt - wir helfen!

Nach aktueller und mittlerweile gefestigter Rechtsprechung des BGH muss sich der Versicherungsnehmer nicht auf eine kostengünstigere Reparatur in einer nicht markengebundenen Fachwerkstatt oder auf die Zugrundelegung niedrigerer Stundenverrechnungssätze verweisen lassen (vgl. BGH, VI ZR 259/09). Es sind stets die erforderlichen Reparaturkosten zu erstatten. Der Verweis der Versicherung auf eine Fachwerkstatt für den Geschädigten ist jedoch dann unzumutbar, wenn der Geschädigte sein Fahrzeug bisher stets in einer markengebundenen Fachwerkstatt hat warten und reparieren lassen.

 

 

Kontakt

Der richtige Ansprechpartner für Verkehrsrecht: 

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Telefon: 0911 - 37 66 76-0

E-Mail:   info@gc-rechtsanwaelte.de

 

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